HAASE BiogasVerstärker in Euskirchen hat Biomethan-Einspeisebetrieb aufgenommen.
Neumünster - Am 13. Juli 2011 hat der HAASE BiogasVerstärker in Euskirchen-Palmersheim erfolgreich den Biomethan-Einspeisebetrieb aufgenommen. 350 Normkubikmeter Biomethan (Bio-Erdgas) mit dem hier geforderten Methangehalt von 90 bis 92 Vol.-% fließen nun stündlich ins L-Gas-Netz der Regionalgas Euskirchen AG & Co. KG. Den Auftrag für den Bau der Gasaufbereitung samt Einspeisestation hatte HAASE Energietechnik im Rahmen einer Ausschreibung gewonnen.
(Bild: Haase Energietechnik)
Hohe Wirtschaftlichkeit bei Einspeisung
Die Regionalgas Euskirchen, ein großer Energieversorger in NRW mit einem Absatz von rund 3 Mrd. KWh/a, wird die Anlage auch betreiben.
Der HAASE BiogasVerstärker Typ BGV 700 bereitet das Rohbiogas aus zwei angrenzenden Biogasanlagen mittels organisch-physikalischer Wäsche auf. Diese Technik konnte sich aufgrund der hervorragenden Wirtschaftlichkeit in Verbindung mit dem überzeugenden Wartungs- und Service-Konzept durchsetzen.
Methanemission unproblematisch
Die nachgeschaltete HAASE VocsiBox® zur Abgasbehandlung sorgt mit RTO-Technik für die sichere Einhaltung der TA-Luft-Grenzwerte. Die Methanemission liegt dadurch deutlich unter 0,5 %.
Nach der vorgezogenen Verabschiedung der EEG-Novelle im Juli 2011 erwartet HAASE Energietechnik nun einen spürbaren Trend zu größeren Anlagen. Der Technologiebonus von 3 ct/kWh wird jetzt für Biomethananlagen bis zu 700 m3/h Einspeisevolumen gezahlt (bisher 350 m3/h). Genau auf dieses Volumen zugeschnitten ist der HAASE BiogasVerstärker Typ BGV 1.400.