Donnerstag, 23.05.2013
Screw-Press: Vielseitige Trocknung für kleine Betriebe
Die Firma Screw-Press vertreibt den
Hochreiter-Schubbodentrocknungscontainer. Dabei handelt es sich um eine
einfache, robuste Konstruktion. Der Container hat ein Volumen von 35
Kubikmeter. Die Anpassung an unterschiedliche Anlagenleistungen erfolgt
durch die Auswahl des frequenzgesteuerten Gebläses. „Üblicherweise
bauen wir ein 7,5 kW-Gebläse ein, das mit 5 kW betrieben wird“, erklärt
Gerhard Riedelsperger von Screw-Press. Das ist die Konfiguration, die
zum Trocknen von Gärrest ausgelegt ist. Bei einer elektrischen
Anschlussleistung von 200 kW dauert es dann 1,5 bis zwei Tage, bis der
Gärrest im voll befüllten Container getrocknet ist. Die Füllhöhe kann
fast zwei Meter betragen.
Die Firma Screw-Press vertreibt den Hochreiter-Schubbodentrocknungscontainer. Dabei handelt es sich um eine einfache, robuste Konstruktion. Der Container hat ein Volumen von 35 m3.
© Screw-Press
Der Gärrest sollte allerdings zuvor durch
einen Schneckenseparator einen TS-Gehalt von mindestens 30 Prozent
aufweisen, bevor er in den Container gefüllt wird. Bei der maximalen
Heizleistung von 400 kW können bis zu 200 l Wasser in der Stunde
verdampfen. „Bei uns im Süden sind die Anlagen eher klein“, sagt
Riedelsperger. Daher ist der Schubbodentrockner auch nicht nur auf das
Trocknen von Gärresten ausgelegt: „Die Kunden wechseln häufig zwischen
Gärrest und Holzhackschnitzeln sowie nassem Körnermais“, hat
Riedelsperger festgestellt. Diese Variabilität ist möglich, weil sich
der Trockner relativ gut reinigen lässt: „Mit einem Wagenheber wird der
Kasten leicht angehoben und kann dann mit dem Dampfstrahler gereinigt
werden. Das dauert rund eine Stunde.“ Generell kann die Anlage im
Freien aufgestellt werden. „Die meisten platzieren sie zwischen
Nachgärer und Endlager auf einer befestigten Platte“, wie Riegelsperger
beobachtet hat. Mit zum Lieferumfang gehört ein Austragband, mit dem
sich ein Abschiebewagen oder der Vorratssilo einer anschließenden
Pelletierung füllen lässt. Eine Abgasentstaubung ist mit Staubsäcken
möglich. Riegelsperger verrät: „Eine weitere Option, die wir gerade
entwickeln, ist eine Gaswäsche.“ Damit ließen sich die Anforderungen
der TA Luft in puncto Ammoniak-Emission einhalten.
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