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[ » joule » Solar » Im Sommer modernisieren ]
Montag, 21.05.2012
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Solar | 27.07.2011

Im Sommer modernisieren

Das FORUM für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. empfiehlt die Modernisierung der Warmwasseraufbereitung. Mit Solarthermie zur Heizunterstützung ist man auf der sicheren Seite.
Berlin - 40 Prozent weniger Energieverbrauch mit Brennwerttechnik und Solarthermie. Die Solarthermie deckt 50 bis 65 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs Der Sommer bietet gute Voraussetzungen für ein persönliches Erneuerbare Energienkonzept zum Energie sparen und Kosten senken. Denn Solarthermieanlagen auf dem Dach können nicht nur zur Trinkwassererwärmung genutzt werden, sondern vor allem auch zur Heizungsunterstützung.
 
Kesselaustauschbonus nur noch bis Ende 2011
 
Wenn man jetzt in die Kombination mit einem modernen Gas- bzw. Öl-Brennwertkessel investiert, kann man schon im kommenden Winter von der Senkung des Jahres-Primärenergiebedarfs der Heizungsanlage um bis zu 40 Prozent profitieren. Zudem erhält man vom Staat noch bis zum 30. Dezember 2011 einen so genannten Kesselaustauschbonus in Höhe von 600 Euro, wenn der alte Heizkessel vom Fachhandwerker gegen einen neuen, effizienten Brennwertkessel ausgetauscht wird. Für alle Hausbesitzer, die derartige Modernisierungsmaßnahmen noch nicht eingeleitet haben, bieten die warmen Sommermonate beste Möglichkeiten. Denn: Sommerzeit ist Modernisierungszeit.
(Bild: VDZ / Forum für Energieeffizienz)
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(Bild: VDZ / Forum für Energieeffizienz)
 
Solarthermie liefert Warmwasser bis in den Herbst 
 
Die Nutzung der Solarthermie zur Wärmeerzeugung bringt viele Vorteile mit sich. Allen voran: Die Energie der Sonne ist umweltfreundlich, kostenlos und unbegrenzt verfügbar. Ob im Sommer oder auch im Winter, Solarthermieanlagen liefern nützliche Energie - selbst bei bedecktem Himmel. Dabei entlasten sie die Heizungsanlage, indem sie die sommerliche Trinkwassererwärmung bis weit hinein in die Übergangszeit im Herbst übernehmen.
 
Brennerstarts werden vermindert
 
Horst Eisenbeis von der VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. erläutert die Vorteile in Zahlen: "In Kombination mit effizienter Brennwerttechnik sind mit Solarthermie zusätzlich bis zu 10 Prozent Energieeinsparung möglich. Insgesamt lassen sich 50 bis 65 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs mit kostenloser Sonnenenergie umweltfreundlich und mit positiver CO2-Bilanz decken". Darüber hinaus schonen Solaranlagen den vorhandenen Heizkessel, verringern die Brennerstarts und sorgen dafür, dass der Kessel einen großen Teil des Jahres ausgeschaltet bleibt.
 
Flexibilität moderner Brennwertkessel
 
Im Zusammenspiel mit einer Solarthermieanlage erzeugt ein moderner Brennwertkessel bedarfsgerecht und flexibel Wärme, insbesondere wenn sie die Sonne gerade nicht liefert. Ob im Alt- oder Neubau, im Ein- oder Mehrfamilienhaus - Brennwertkessel können praktisch überall dort eingesetzt werden, wo bereits ein herkömmlicher Heizkessel verwendet wird und bieten für jeden Bedarf die geeignete Lösung. Aufgrund ihres Konstruktionsprinzips haben sie einen besonders hohen Nutzungsgrad von nahezu 100 Prozent und arbeiten deshalb sehr energiesparend.
 
Umstieg wird gefördert
 
Moderne Brennwertkessel sind eine sich lohnende Zukunftsinvestition mit einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis, weil sie sich an den Wärmebedarf eines Gebäudes dynamisch anpassen, falls künftig z. B. noch Maßnahmen zur Verringerung des Wärmebedarfs vorgenommen werden sollten. Wer den Einbau einer neuen Heizung plant, sollte von Beginn an mit seinem Fachhandwerker z. B. über die kombinierte Nutzung von Brennwertkessel und Solarthermie nachdenken. Diese profitable Kombination erfüllt die aktuellen gesetzlichen Anforderungen und wird als Sanierungsmaßnahme im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) der Bundesregierung sowie von der KfW Bankengruppe gezielt gefördert. Die VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik empfiehlt:
 
1. Modernisieren Sie ihre Heizungsanlage im Sommer, damit Sie schon jetzt und vor allem im Winter davon profitieren können.
 
2. Nutzen Sie die attraktiven Fördermittel vom Staat.
 
3. Einen schnellen Einblick in den Zustand Ihrer Heizungsanlage gibt der Heizungs-Check. Das standardisierte Prüfverfahren dauert ca. eine Stunde und zeigt die energetischen Schwachstellen der Heizungsanlage transparent auf.
 
4. Wenn Sie Ihre neue Heizungsanlage so effizient wie möglich ausstatten möchten, sollten auch wichtige Systemkomponenten wie eine hocheffiziente Heizungspumpe sowie moderne Regeltechnik eingebaut werden.
 
5. Der Hydraulische Abgleich sorgt nach der Installation schließlich dafür, dass die Wärme in allen Räumen gleichzeitig und gleichmäßig ankommt.
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