Montag, 21.05.2012
Wer nicht wechselt, wird bestraft
Ein Kurzgutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion Bundnis 90/ Die Grünen kommt erneut zu dem Ergebnis, dass die Energieversorger Strompreissenkungen an der Leipziger Strombörse EEX nicht an ihre Kunden weitergegeben haben, heißt es in einer Pressemeldung des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (BNE).
Berlin -Die Verbraucher zahlen deshalb in diesem Jahr rund eine Milliarde Euro zuviel an ihre Energieversorger. Der Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne) betont, dass nur der Wechsel des Energieanbieters die Verbraucher vor zu hohen Preisen schütze und die einzig richtige Antwort auf das "arrogante Preisgehabe der alten Energiewirtschaft ist."
Foto: Gina Sanders - Fotolia
Die seit 2008 an der Strombörse stark gesunkenen Strompreise sind vielfach nicht an die Verbraucher weitergegeben worden. Zum wiederholten Male belege eine Studie, was auch der Bundesverband Neuer Energieanbieter immer wieder betone: Nur ein Wechsel des Energieanbieters schützt vor zu hohen Strompreisen. Bis zu 300 Euro an Energiekosten kann ein Haushalt jährlich durch so einen Wechsel einsparen.
Kein Druck vorhanden
„Das Kurzgutachten der Grünen-Bundestagsfraktion zeigt einmal mehr, dass die alte Energiewirtschaft offensichtlich keinen Druck hat, Preissenkungen an ihre Kunden weiterzugeben“, so bne-Geschäftsführer Robert Busch.
„Wir als neue Energieanbieter stehen für einen leichten und sicheren Wechsel. Niemand ist gezwungen bei seinem teuren Versorger zu bleiben, jeder kann den Stromanbieter wechseln. Die Verbraucher sollten die Mondpreise der alten Energiewirtschaft nicht länger akzeptieren. Nur durch den Anbieterwechsel wird der Wettbewerb auf dem Energiemarkt weiter angekurbelt und der dringend notwendige Strukturwechsel vorangebracht.“
pm
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